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Therapien
Schröpfbehandlung
Wirkung:
a) "Trockenes Schröpfen":
durchblutungsfördernd (hyperämisierend) im tieferen Gewebe, Hämatombildung, Lymphzirkulationsbeschleunigung, Segmentbezug (Head`sche Zonen) tonisierend.
b) "Blutiges Schröpfen":
schmerzlindernd, sedierend, Schmerzmediatoren (Vermittlerstoffe) können abfließen und Verhärtungen (Gelosen) nach und nach lösen.
c) "Schröpfmassage":
entspannend, erwärmend und durchblutungsfördernd
Je nach Lokalisation, Tastbefund der Hautstelle und Allgemeinsymptomen werden,-meist am Rücken oder Bauch-, mehrere Schröpfgläser gesetzt.
Auf dem Rücken sind topographieartig angeordnete Organreflexzonen zu finden, die durch die Austrittsstelle der sogenannten Segmentnerven zustande kommen, welche auch die Organfunktion regulieren(Head’sche Zonen).
Diese Zonen (Dermatome) werden in die Diagnose und Behandlung eingebunden. Dabei spielt die zuvor durchgeführte Rückendiagnose eine grundlegende Rolle.
Therapeutisch ist entscheidend, wieviele Gläser an welchen Stellen "blutig" (zuvor 7-10 durchgeführte Lanzettenstiche) oder/und "trocken" gleichzeitig gesetzt werden.
Ein nur einfaches Aufsetzen einiger Gläser ohne vorhergegangene Tastdiagnose wird zwar häufiger praktiziert, entspricht aber nicht der klassisch therapeutischen Methode und entfaltet demzufolge auch nicht die gewünschte Tiefenwirkung.
Anzuwenden bei:
- Myogelosen/Muskelverspannungen
- Schmerzen
- Osteoporose
- Arthrose/ Arthritis
- Verstopfung (Obstipation)
- Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhoe)
- Blähungen (Meteorismus)
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